LOVABLE
Lovable: Was es kann, was es kostet und wann du eine Alternative brauchst
Lovable baut dir aus einer Beschreibung im Chat eine fertige Web-App mit Anmeldung, Datenbank und Hosting. Für Web-Apps gehört es zu den schnellsten Werkzeugen, die es gibt. Nach einer Alternative suchen die meisten erst, wenn sie an eine von drei Grenzen stoßen: Die Credits werden unberechenbar, sie wollen eine App im App Store, oder sie wollen mehr Kontrolle über den Code. Ich bin Robin, ich entwickle Apps. Hier steht, was Lovable gut kann und was du nimmst, wenn es nicht mehr reicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Wofür Lovable gut ist
- Web-Apps, die schnell online sein sollen. Wenn du eine Web-App baust und Lovable funktioniert, bleib dabei.
- Was es kostet
- Kostenlos zum Ausprobieren, 25 Dollar im Monat für 100 Credits im Tarif Pro. Wie viele Credits eine Änderung kostet, hängt vom Aufwand ab.
- Was es nicht kann
- Apps für den App Store oder Google Play. Lovable baut Web-Apps und sagt das auch selbst.
- Welche Alternative passt
- Das hängt davon ab, warum du wechseln willst. Die Tabelle weiter unten ordnet es nach Grund.
Was Lovable gut kann
Lovable bringt eine vollständige Web-App sehr schnell unter eine eigene Adresse, mit Anmeldung, Datenbank, Dateiablage und Bezahlung. Die Datenbank dahinter baut auf Supabase auf, einer offenen Technik. Was du dort anlegst, kannst du also später woandershin mitnehmen.
Auch beim Eigentum am Code ist Lovable fair: Der Code gehört dir. In den Bezahltarifen kannst du das Projekt herunterladen, und die Verbindung zu GitHub gibt es in jedem Tarif.
Was Lovable kostet
Im kostenlosen Tarif bekommst du 5 Credits am Tag, höchstens 30 im Monat. Pro kostet 25 Dollar im Monat für 100 Credits, und ungenutzte Credits gelten einen Monat weiter.
Der Preis einer Nachricht hängt davon ab, wie viel Arbeit sie auslöst. Lovable nennt selbst Beispiele: Einen Knopf grau färben kostet 0,50 Credits, eine Anmeldung einbauen 1,20, eine Startseite mit Bildern 2,00. Das seien Richtwerte, der echte Verbrauch schwanke. Dazu kommt der Betrieb: Was deine fertige App an Rechenleistung braucht, geht vom selben Guthaben ab.
Für ein Wochenendprojekt reichen 100 Credits gut. Eng wird es, wenn du täglich Fehler behebst, denn jede Korrektur ist eine Nachricht, und manchmal braucht es drei Anläufe.

Die drei Gründe, warum Leute wechseln
- Die Credits sind schwer zu planen
- Du weißt vorher nicht genau, was eine Änderung kostet. Fairerweise: Bei der Konkurrenz ist das nicht besser. Bolt rechnet in Tokens ab, Replit nach Aufwand. Lovable zeigt dir immerhin im Chat an, was jede Nachricht gekostet hat.
- Du willst eine App fürs Handy
- Lovable veröffentlicht immer unter einer Web-Adresse. Einen eingebauten Weg in den App Store oder zu Google Play gibt es nicht. Du kannst die Web-App so einrichten, dass man sie auf dem Startbildschirm ablegen kann, oder sie außerhalb von Lovable in eine Hülle packen. Eine echte Handy-App ist beides nicht.
- Du willst mehr Kontrolle über den Code
- Wenn du GitHub verbindest, legt Lovable ein neues Projekt dort an. Ein bestehendes Projekt anschließen oder mit vorhandenem Code starten kannst du nicht.

Welche Alternative zu dir passt
Such die Zeile, die dich beschreibt.
| Wenn du … | dann nimm |
|---|---|
| dasselbe Prinzip mit anderer Abrechnung willst | Bolt (Tokens, die sich in den nächsten Monat übertragen) oder Base44 (fester Preis pro Nachricht) |
| den einfachsten Weg zu einer schlichten Web-App suchst | Base44, oder du bleibst bei Lovable |
| eine Web-App mit Next.js auf Vercel willst | v0 |
| Web und Handy in einem Werkzeug willst | Replit |
| keine Credits pro Änderung zahlen und alles selbst bestimmen willst | Claude Code oder Cursor in einem eigenen Projekt |
| eine App für den Store willst, die dir gehört | Claude Code oder Cursor mit einer fertigen Vorlage wie NativeExpress |
| eine Web-App baust und Lovable funktioniert | Bleib bei Lovable |
Lovable und Claude Code zusammen
Du musst dich nicht entscheiden. Weil Lovable dein Projekt mit GitHub abgleicht, bauen viele den ersten Entwurf in Lovable und öffnen dasselbe Projekt für die schwierigeren Teile in Claude Code oder Cursor.
So landen auch die meisten Lovable-Apps auf dem Handy: Die Datenbank bleibt, wo sie ist, und ein Coding-Agent baut die Oberfläche als echte Handy-App neu.
Wie sicher ist Lovable?
Lovable selbst ist ein seriöser Anbieter. Das Risiko liegt in dem, was die KI für dich baut und was danach niemand prüft. 2025 wurde eine Schwachstelle gemeldet, bei der Lovable-Projekte mit einer Datenbank online gehen konnten, in der Fremde Nutzerdaten lesen konnten. Lovable bestreitet die Einstufung und sagt, für den Schutz der Daten sei jeder Kunde selbst zuständig.
Für dich heißt das: Bevor echte Nutzer deine App verwenden, lass prüfen, wer in der Datenbank was lesen darf. Eine offene Datenbank sieht von außen genauso aus wie eine funktionierende.
Kann man Lovable kostenlos nutzen?
Ja, mit 5 Credits am Tag und höchstens 30 im Monat. Das reicht, um das Prinzip zu verstehen und einen kleinen Entwurf zu bauen. Für ein richtiges Projekt brauchst du den Tarif Pro.
Lohnt sich Lovable?
Für Web-Apps meistens ja. Für 25 Dollar im Monat kommst du schneller zu einer laufenden App mit Anmeldung, Datenbank und Hosting als mit fast allem anderen, und weil Supabase dahintersteht, sitzt du nicht in einer Sackgasse. Weniger lohnt es sich, wenn du eine echte Handy-App brauchst oder wochenlang an derselben App feilst und jede Korrektur Credits kostet.
Und was ist NativeExpress?
Falls dein Grund für den Wechsel eine App im Store ist: Dafür habe ich NativeExpress gebaut. Es ist eine fertige Handy-App, die du als Vorlage kaufst und von einem Coding-Agent zu deiner App umbauen lässt. Du zahlst einmal und nicht pro Änderung.
Die Datenbank ist Supabase, dieselbe Technik, auf der auch Lovable aufbaut. Was du in Lovable an Daten angelegt hast, lässt sich deshalb weiterverwenden.
So sieht die Vorlage aus
Drei Bildschirme aus der App, wie du sie bekommst. Die Texte sind englisch und lassen sich übersetzen.

Anmeldung mit Google, Apple oder E-Mail

Der KI-Chat

Hier wird aus einem Nutzer ein zahlender Kunde
Unsicher, ob das zu dir passt? Lass uns kurz reden.
Buch dir ein kostenloses Gespräch, 30 Minuten. Du erzählst von deiner Idee, und wir sagen dir, ob NativeExpress dazu passt oder ob ein Builder für dich reicht.
Das Gespräch ist einmal pro Person kostenlos. Die ausführliche Beratung dauert 90 Minuten und kostet 149 Dollar.
Der Kurs dazu, auf Deutsch
Wenn du es lieber gezeigt bekommst, als es zu lesen: einmal komplett von der Idee bis zur App im Store, als Videokurs, auf Deutsch und ohne Vorkenntnisse.
Von der Idee zur App im Store
- Die Idee schärfen und einen ersten Entwurf mit KI bauen
- Einen Coding-Agent einrichten, auch wenn du noch nie ein Terminal gesehen hast
- Anmeldung und Abos, ohne sie selbst zu programmieren
- Die App bei Apple und Google einreichen
149 €einmalig
Weitere Anleitungen auf Deutsch
Zum Weiterlesen (englisch)
Wenn du mit einer Vorlage starten willst
NativeExpress kostet einmal 229 Dollar. Du bekommst den kompletten Code und jede künftige Version. Den Support mache ich selbst, per Discord oder E-Mail, gern auch auf Deutsch.

