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App im App Store veröffentlichen: alle Schritte, alle Kosten
Um eine App im App Store zu veröffentlichen, brauchst du ein Entwicklerkonto bei Apple für 99 Dollar im Jahr, einen Eintrag mit Screenshots, Beschreibung und Datenschutzangaben, eine hochgeladene Version der App und die Freigabe durch Apples Prüfung. Laut Apple werden 90 Prozent der Einreichungen in weniger als 24 Stunden geprüft. Ich bin Robin und habe das mit eigenen Apps gemacht. Hier stehen die Schritte in der richtigen Reihenfolge, dazu Google Play und die Stellen, an denen es bei der ersten App hängt.
Das Wichtigste in Kürze
- Kosten
- Apple verlangt 99 Dollar im Jahr, Google einmalig 25 Dollar. Kostenlos geht es bei keinem von beiden.
- Dauer
- Wenn die App fertig ist, ist für die erste eine Woche von der Anmeldung bis zur Veröffentlichung bei Apple realistisch. Bei Google kommen für neue private Konten zwei Wochen Pflichttest dazu.
- Brauchst du einen Mac?
- Nicht, wenn deine App mit Expo gebaut ist. Ein iPhone zum Testen brauchst du trotzdem.
- In der EU
- Trag deinen Händlerstatus ein, bevor du einreichst. Sonst ist die App freigegeben und trotzdem in keinem EU-Land zu finden.
Was du vorher brauchst
- Ein Entwicklerkonto
- Als Privatperson dauert die Anmeldung bei Apple ein bis zwei Tage. Als Firma brauchst du zusätzlich eine D-U-N-S-Nummer, das kann ein bis zwei Wochen dauern.
- Eine Datenschutzerklärung unter einer öffentlichen Adresse
- Apple und Google verlangen sie beide, auch wenn deine App gar keine Daten sammelt.
- Screenshots
- Apple will für das iPhone eine Größe: das 6,9-Zoll-Display, zum Beispiel 1320 × 2868 Pixel im Hochformat. Sie müssen die echte App zeigen.
- Einen Testzugang für die Prüfer
- Wenn man sich in deiner App anmelden muss, gibst du Apple und Google ein Konto mit, das funktioniert. Abgelaufene Testzugänge sind ein häufiger Ablehnungsgrund.
Die Schritte bei Apple
- 1. Im Apple Developer Program anmelden
- 99 Dollar im Jahr, die Anmeldung läuft über developer.apple.com. Als Privatperson erscheint dein bürgerlicher Name als Verkäufer im Store, als Firma der Firmenname.
- 2. Die App in App Store Connect anlegen
- Das machst du in App Store Connect. Dabei vergibst du die Bundle-ID, eine Kennung wie com.deinname.deineapp. Sie muss zu der im Projekt passen und lässt sich nach dem ersten Upload nicht mehr ändern.
- 3. Den Eintrag ausfüllen
- Name, Beschreibung, Screenshots, Altersfreigabe, die Adresse der Datenschutzerklärung und die Angaben zum Datenschutz. Dort gibst du an, welche Daten die App sammelt. Auch Dienste, die du eingebaut hast, zählen mit, etwa für Statistik oder Absturzberichte.
- 4. Die App hochladen
- Mit Xcode brauchst du dafür einen Mac. Ist die App mit Expo gebaut, erledigt der Dienst EAS das Bauen in der Cloud und lädt das Ergebnis hoch, auch von Windows oder Linux aus.
- 5. Mit TestFlight testen
- Jede hochgeladene Version landet in TestFlight, Apples App für Testversionen, und bleibt dort 90 Tage testbar. Teste die Version, die du einreichst, nicht die vom Entwicklungsrechner.
- 6. Zur Prüfung einreichen
- Apple prüft nach eigenen Angaben 90 Prozent der Einreichungen in weniger als 24 Stunden. Erste Einreichungen und Apps mit Bezahlfunktion dauern manchmal länger.
- 7. Veröffentlichen
- Du legst vorher fest, ob die App nach der Freigabe sofort erscheint oder erst, wenn du auf den Knopf drückst. Bis sie in allen Ländern sichtbar ist, können 24 Stunden vergehen.
In der EU: der Händlerstatus
Darauf weist dich bei der Einreichung nichts hin, und mich hat es im September 2026 bei einer App, die ich veröffentlicht habe, kalt erwischt. Die App war geprüft, freigegeben und für alle Länder aktiviert. In den USA, in Großbritannien und in der Schweiz war sie im Store. In Deutschland und jedem anderen EU-Land kam eine Fehlerseite, und nirgends stand ein Hinweis, warum.
Der Grund war der Händlerstatus nach dem Digital Services Act der EU. Du gibst ihn in App Store Connect im Bereich Business unter Trader Status an, und Apple muss ihn erst bestätigen. Das dauerte nach dem Eintragen noch einmal einen Tag oder länger. Trag ihn also ein, bevor du die App einreichst, und prüf nach der Freigabe, ob sie im deutschen Store wirklich aufrufbar ist.
Zwei Regeln für Apps mit Nutzerkonten
Wenn Nutzer in deiner App ein Konto anlegen können, müssen sie es dort auch löschen können. Deaktivieren reicht Apple nicht. Bei Google muss das Löschen zusätzlich über einen Link im Web möglich sein, ohne dass die App installiert ist.
Die zweite Regel betrifft die Anmeldung mit Google oder Facebook: Bietest du so eine an, erwartet Apple nach Richtlinie 4.8 daneben eine Anmeldemöglichkeit, die weniger Daten preisgibt. In der Praxis ist das fast immer „Mit Apple anmelden“.

Und Google Play?
- Das Konto
- Einmalig 25 Dollar, die Anmeldung läuft über die Google Play Console. Google kann einen Ausweis und eine Karte auf deinen Namen verlangen.
- Der Pflichttest
- Die Regel, die fast alle überrascht: Private Konten, die nach dem 13. November 2023 angelegt wurden, müssen erst einen geschlossenen Test machen, mit mindestens 12 Personen, die 14 Tage am Stück dabei sind. Erst danach darfst du die Veröffentlichung beantragen. Such dir die Tester, während du noch baust.
- Die Angaben zur Datensicherheit
- Googles Gegenstück zu Apples Datenschutzangaben. Jede App muss das Formular ausfüllen und eine Datenschutzerklärung verlinken, auch wenn sie nichts sammelt.
- Die Prüfung
- Google schreibt, dass neue Apps mancher Konten bis zu sieben Tage oder in Ausnahmen länger brauchen. Rechne bei der ersten mit einer Woche.

Warum Apple Apps ablehnt
Ablehnungen sind bei der ersten App normal und meistens in einem Tag behoben. Das sind die häufigsten Gründe.
- Die App ist nicht fertig
- Abstürze, Platzhaltertexte, kaputte Links oder ein Testzugang, der nicht funktioniert (Richtlinie 2.1). Auch ein Server, der während der Prüfung nicht läuft, zählt dazu.
- Datenschutz
- Die Datenschutzerklärung fehlt im Eintrag oder in der App, das Konto lässt sich nicht löschen, oder die App fragt nach Berechtigungen, die sie nicht braucht (Richtlinie 5.1.1).
- Die Angaben passen nicht zur App
- Screenshots und Beschreibung müssen zeigen, was die aktuelle Version wirklich kann (Richtlinie 2.3).
- Die App ist nur eine verpackte Website
- Apple verlangt, dass eine App mehr bietet als eine Website in einer Hülle (Richtlinie 4.2).
Brauche ich eine Firma, um eine App zu veröffentlichen?
Nein. Du kannst dich als Privatperson anmelden, dann erscheint dein Name als Verkäufer. Ob du in Deutschland ein Gewerbe anmelden musst, sobald die App Geld verdient, ist eine andere Frage. Die klärst du am besten mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.
Und was ist NativeExpress?
Viele der Punkte, auf die Apple und Google achten, lassen sich vor der ersten Zeile eigenen Codes erledigen. Dafür habe ich NativeExpress gebaut: eine fertige Handy-App als Vorlage, in der Anmeldung mit Google, Apple und E-Mail schon drin ist, ebenso das Löschen des Kontos samt hochgeladener Dateien und die Abos über Apple und Google.
Dazu kommen fertige Einstellungen zum Bauen der Store-Versionen, ein Werkzeug für die Screenshots und Checklisten für die Einreichung. Veröffentlichen musst du selbst: Deine Konten, dein Eintrag und die Prüfung bleiben bei dir.
So sieht die Vorlage aus
Drei Bildschirme aus der App, wie du sie bekommst. Die Texte sind englisch und lassen sich übersetzen.

Anmeldung mit Google, Apple oder E-Mail

Der KI-Chat

Hier wird aus einem Nutzer ein zahlender Kunde
Unsicher, ob das zu dir passt? Lass uns kurz reden.
Buch dir ein kostenloses Gespräch, 30 Minuten. Du erzählst von deiner Idee, und wir sagen dir, ob NativeExpress dazu passt oder ob ein Builder für dich reicht.
Das Gespräch ist einmal pro Person kostenlos. Die ausführliche Beratung dauert 90 Minuten und kostet 149 Dollar.
Der Kurs dazu, auf Deutsch
Wenn du es lieber gezeigt bekommst, als es zu lesen: einmal komplett von der Idee bis zur App im Store, als Videokurs, auf Deutsch und ohne Vorkenntnisse.
Von der Idee zur App im Store
- Die Idee schärfen und einen ersten Entwurf mit KI bauen
- Einen Coding-Agent einrichten, auch wenn du noch nie ein Terminal gesehen hast
- Anmeldung und Abos, ohne sie selbst zu programmieren
- Die App bei Apple und Google einreichen
149 €einmalig
Weitere Anleitungen auf Deutsch
Zum Weiterlesen (englisch)
Wenn du mit einer Vorlage starten willst
NativeExpress kostet einmal 229 Dollar. Du bekommst den kompletten Code und jede künftige Version. Den Support mache ich selbst, per Discord oder E-Mail, gern auch auf Deutsch.

