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VERGLEICH

Rork: was es kostet, wie weit du mit den Credits kommst, und wann Claude Code besser ist

Rork ist ein KI-App-Builder für Handy-Apps. Du beschreibst deine App im Chat, Rork baut sie im Browser und kann sie sogar für dich in den App Store schicken. Alles über Rork auf dieser Seite stammt aus Rorks eigener Preisseite und Dokumentation, Stand 22. Oktober 2026.

Das Wichtigste in Kürze

Gut für
Deine Idee schnell auf dem Handy zu sehen, ohne etwas zu installieren. Rork baut die Apps auf eigenen Rechnern, du brauchst keinen Mac.
Was es kostet
Rork Pro kostet 20 Dollar im Monat für 100 Credits. Das sind höchstens etwa drei Nachrichten am Tag, Builds kosten extra.
Der Haken
Pro kann keine Credits nachkaufen. Sind sie weg, wartest du auf den nächsten Monat oder wechselst zu Max für 200 Dollar.
Wann ich Claude Code nehmen würde
Sobald aus der App ein Geschäft werden soll: ein Code für beide Stores, der dir von der ersten Zeile an gehört.

Was Rork kostet

Laut Rorks Tarifseite, Stand Oktober 2026. Rork nennt die Preise in Dollar.

TarifPreis und Credits
Free0 Dollar, nur Designs, 5 Credits am Tag, bis 35 im Monat
Rork Pro20 Dollar im Monat, 100 Credits
Rork Maxab 200 Dollar im Monat, 1.000 Credits
Max 2.500500 Dollar im Monat
Max 5.000900 Dollar im Monat
Max 10.0001.800 Dollar im Monat

Wie weit kommst du mit den Credits?

Ehrlich gesagt nicht weit. Rork sagt nicht, was eine Nachricht kostet. Laut Rorks eigener Doku kosten aber Nachrichten, Builds, Vorschauen, generierte Bilder und das Veröffentlichen Credits, und iOS-Builds sowie Sitzungen im Cloud-Simulator kommen noch obendrauf. Ein unabhängiger Test von Dynalord zählt eine Nachricht als einen Credit, egal ob du einen ganzen Login-Screen willst oder einen blauen Button.

Mit Pro sind das also höchstens etwa drei Nachrichten am Tag, weniger, sobald Builds dazukommen. Dynalord schätzt 30 bis 50 Nachrichten für eine einfache App mit 5 bis 8 Screens und 100 bis 200 für eine normale App mit ein paar Runden Änderungen. Und genau die kleinen Änderungen, „schieb das ein bisschen nach links“, verbrauchen am meisten.

Dazu kommt: Wenn deine App selbst KI nutzt, läuft das über ein zweites Guthaben, die Cloud-Credits, die du in Dollar vorab auflädst. Und Apple will wie bei jedem Weg 99 Dollar im Jahr.

Die große Änderung: Rork baut kein Expo mehr

Ältere Rork-Tests schreiben noch, Rork baue React-Native-Apps mit Expo. Das stimmt nicht mehr. Laut Rork kannst du keine neuen Expo-Projekte mehr anlegen. Neue Apps entstehen in Swift für das iPhone und in Kotlin für Android.

Für dich heißt das: iPhone- und Android-App sind jetzt zwei getrennte Apps, auch wenn sie in einem Projekt liegen. Willst du in beide Stores, baust, reparierst und pflegst du zwei Apps. Mit React Native und Expo läuft ein Code auf beiden.

Was Rork gut macht

Keine Einrichtung
Alles läuft im Browser, du installierst nichts.
Kein Mac nötig
Rork baut die App auf eigenen Rechnern und startet die Einreichung bei Apple aus dem Browser. Ein eigenes Apple-Entwicklerkonto brauchst du trotzdem.
Echte native Apps
SwiftUI auf dem iPhone, Kotlin auf Android.
Du kannst gehen
In bezahlten Tarifen gehört dir laut Rork der ganze Code, über eine Synchronisierung mit GitHub.

Wo es schwierig wird

Da, wo es mit jedem KI-Tool schwierig wird. Ich habe Claude mal einen leeren Ordner gegeben und gesagt: Bau mir einen Habit-Tracker, mit Login und Abo. Zwanzig Minuten später sah es fertig aus. Dann habe ich es ausprobiert: Ich konnte mich mit jeder E-Mail und jedem Passwort anmelden, die Daten lagen nur auf dem Handy, und der Abo-Button hat niemandem etwas berechnet.

Ein Builder versteckt vieles davon vor dir. Das ist bequem, bis etwas nicht funktioniert und du nicht siehst, warum. Und dann kommt Apple. Meine eigene App wurde zweimal abgelehnt: einmal, weil sie auf dem Test-iPhone abgestürzt ist und mein Werbebild dasselbe war wie das App-Icon, einmal, weil die Paywall die Gratis-Testphase größer gezeigt hat als den Preis.

Rork vs. Claude Code

Rork Pro / Claude Code
PreisRork: 20 Dollar für 100 Credits. Claude Code: in Claude Pro für 20 Dollar enthalten
GrenzeRork: Credits pro Monat. Claude: Limit alle fünf Stunden plus Wochenlimit
ErgebnisRork: getrennte Swift- und Kotlin-Apps. Claude Code: was du willst, zum Beispiel eine React-Native-App für beide Stores
Dein CodeRork: bei Rork, Export in bezahlten Tarifen. Claude Code: ab der ersten Zeile auf deinem Rechner
EinstiegRork: nichts zu installieren. Claude Code: ein paar Grundlagen lernen

Welches ich nehmen würde

Willst du deine Idee dieses Wochenende auf dem Handy sehen und dir ist der Code noch egal, ist Rork ein guter Weg, sie zu testen. Fang mit dem Gratis-Tarif an und zahl einen Monat Pro, wenn etwas funktionieren soll.

Soll aus der App ein Geschäft werden, mit echten Nutzern und einer Paywall, die wirklich abrechnet, würde ich sie mit Claude Code bauen. Für mich ist Rork über den ersten Prototyp hinaus zu teuer, denn eine echte App sind hunderte kleine Änderungen. Was Claude Code kostet, steht unter Claude Abo im Vergleich.

Ist Rork kostenlos?

Teilweise. Der Gratis-Tarif gibt dir 5 Design-Credits am Tag, bis zu 35 im Monat, damit kannst du Designs ausprobieren. Eine funktionierende App baust du erst mit Rork Pro für 20 Dollar im Monat.

Baut Rork mit React Native?

Nicht mehr. Neue Projekte sind Swift fürs iPhone, Kotlin für Android und React für Web-Apps. Bestehende Expo-Projekte in Rork laufen weiter.

Was passiert, wenn die Credits leer sind?

Mit Rork Pro wartest du bis zum nächsten Monat, gerechnet ab deinem ersten Kauf, oder du wechselst zu Rork Max ab 200 Dollar im Monat. Nachkaufen können nur Max-Tarife.

Der Kurs dazu, auf Deutsch

Wenn du es lieber gezeigt bekommst, als es zu lesen: einmal komplett von der Idee bis zur App auf deinem Handy, als Videokurs auf Deutsch und ohne Vorkenntnisse.

Weitere Anleitungen auf Deutsch

Zum Weiterlesen (englisch)

Wenn du mit einer Vorlage starten willst

NativeExpress kostet einmal 229 Dollar. Du bekommst den kompletten Code und jede künftige Version. Den Support mache ich selbst, per Discord oder E-Mail, gern auch auf Deutsch.